Die chemische Ätztechnik hat Ihren Ursprung in der Schwerterschmiede im 15. Jahrhundert und ist auch von Künstlern wie Rembrandt van Reijn bekannt. Erst im 20. Jahrhundert als die ersten fotosensitiven Lacke auf den Markt kamen, hat sich die Ätztechnik als wichtige Präzisionsferti-
gungstechnik entwickelt. Zuerst für Metalle wie Kupfer, Kupferlegie-
rungen und Edelstahl, später auch für Sondermetalle wie Beryllium, Gold, Molybdän, Silber, Tantal und Titan. Heutzutage wird die Ätztechnik für die Fertigung von dünnen metallischen Präzisionskompo-
nenten benutzt, die in fast allen Industrien wie Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik und (Mikro-)Elektronik verwendet werden.
Spezifische Vorteile von Ätzen
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Eine fast unbegrenzte Materialauswahl, auch bei Metallen auf einem Kunststoffträger. |
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Härte und Sprödigkeit sind keine Beschränkung bei der Verarbeitung. |
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Auf Grund der Bearbeitung bei niedrigen Temperaturen haben wir keine Veränderungen der physischen Materialeigenschaft. |
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Keine zusätzlichen inneren Materialspannungen oder Verformungen. |
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Gratfreie Produkte. |
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Hohe Präzision, abhängig der Materialstärke sind Toleranzen bis zu +/- 0,01 mm möglich. |
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Im selben Prozessdurchgang kann sowohl Konturen wie auch einen Relief geätzt werden. |
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Geringe Werkzeugkosten unabhängig von der Komplexität. |
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Günstiges Verfahren, sowohl für Muster, wie auch Serienproduktion. |
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Kurze Lieferzeiten. |
Nachteilen von Ätzen
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Die Strukturen müssen mindestens so Groβ wie die Materialstärke sein. So ist es beispielsweise in 0,1 mm Material nicht möglich Löcher vom 0,1 mm oder kleiner zu ätzen. |
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Relativ teure Fertigungstechnik für Einzelteile. |
Die richtige Prozesswahl ist entscheidend für Qualität und Kosten des Endprodukts. Einsicht in den verschiedenen Prozessen ist dabei wichtig.·
Auf Grundlage einer breiten Selektion von Zulieferern mit unterschiedlichen Fertigungstechniken, einfache bis hin zu komplexen Produkten, indikativ Preise und Toleranzen verglichen.